Kadabras Geschichten

Mährchen

Es war einmal ein Burgfräulein, das wohnte hoch oben auf dem Söller eines durchschnittlichen Mietschlosses. Vater und Mutter des Burgfräuleins waren schon vor langen Jahren in einen heiligen Krieg gezogen. Ein paar Jahre hatte sie damit verbracht auf ihre Rückkehr zu warten, aber langsam gerieten ihre Eltern in Vergessenheit, so wie sie alles vergaß. Denn das war das eigentliche Problem des Fräuleins, dass sie sehr vergesslich war.

Tagelang irrte sie durch die Räume des Schlosses und fragte sich, was sie hier eigentlich tat - und vor allem, wer sie eigentlich war. Gott sei dank stieß sie bei ihrem herumirren früher oder später immer wieder auf etwas Schriftliches. Selbstverständlich konnte sie lesen und schreiben, denn das gehört nun einmal zur Erziehung aller höheren Töchter.

Meistens traf sie auf Bücher, die mit ihr direkt nichts zu tun hatten, in deren Geschichten sie sich jedoch verlor und die sie vor der Erinnerung bewahrten, dass sie etwas vergessen hatte. Das ging eine Weile gut, bis das Buch oder die Bücher ausgelesen waren und sie wieder durch die Räume lief, auf der Suche nach ihren Erinnerungen.

Manchmal fand sie Zettel auf denen kurze Sätze standen, wie z.B.: "Du bist ein Burgfräulein!" oder: "Hast Du dich heute schon gewaschen?" Botschaften, die sie in früheren, lichten Momenten an sich selbst gerichtet und dann irgendwo vergessen hatte. Eines Tages flatterte ihr aus einem finsteren Winkel ein Blatt entgegen, auf dem folgendes stand:

Drachen und Prinzen. Nicht Vergessen!!!

Verzweifelt versuchte das Fräulein sich zu erinnern, was sie sich damit hatte sagen wollen. Zwei Tage später grübelte sie noch immer über diesen Zettel nach. So sehr beschäftigte er sie, dass sie ihn noch nicht vergessen hatte. Und dann fing sie an sich zu erinnern. Es hatte irgendetwas mit einem Buch zu tun. Also machte sie sich auf dieses Buch zu suchen.

Da die Räumlichkeiten eines durchschnittlichen Mietschlosses beschränkt sind, fand sie es schließlich auch irgendwo unter einem riesigen Stapel verstaubter Bücher. Kurz entschlossen machte sie einige Spinnen und eine Ratte heimatlos, indem sie das Buch hervorzog und den Stapel zum Einsturz brachte. Dann setzte sie sich auf einen Stuhl und fing an zu lesen. Der Titel lautete:

Drachen und Prinzen
Ein Ratgeber für höhere Töchter, Prinzessinnen und Burgfräuleins.

Sie schlug das Buch auf und las:

Herzlichen Glückwunsch!

Sie haben mit »Drachen und Prinzen« einen unentbehrlichen Ratgeber für alle widrigen Situationen des Lebens (von höheren Töchtern, Prinzessinnen und Burgfräuleins) erworben. Wie oft stellt einen das Schicksal vor schwere, fast unmöglich zu treffende Entscheidungen? Wir haben uns zum Ziel gesetzt ihnen diese Entscheidungen leichter zu machen oder sogar abzunehmen. Im folgenden werden Sie in einem einfachen 10-Punkte-Programm lernen, sich so zu akzeptieren wie sie sind und mit neu gewonnenem Selbstbewusstsein den Ihnen zustehenden Platz in der besseren Gesellschaft einzunehmen ...

In dem Stil ging es ungefähr noch 10 Seiten weiter, bevor es wirklich interessant wurde.

Punkt 1
Was ist das Schicksal einer höheren Tochter, einer Prinzessin oder eines Burgfräuleins? Natürlich von einem Drachen geraubt, von einem Prinzen gerettet und anschliessend geheiratet zu werden. Sträuben Sie sich nicht dagegen! Folgen Sie dem Ruf der Natur.

Punkt 2
Wie sind ihre Voraussetzungen? Sie haben zwei ältere gemeine Schwestern und eine Stiefmutter? Na prächtig! Da können Sie sich den Drachen sparen. Sie sind die Jüngste, Klügste und Allerschönste von Dreien und ein böser Zauberer erpresst ihren Vater? Wunderbar! Ihre Eltern haben Sie im zarten Kindesalter verstoßen oder verloren und Sie arbeiten als Küchenmagd in einem fremden Schloss, dessen Schlossherr unbedingt seinen jüngsten Sohn verheiraten will? Auch gut.

Nichts von alledem trifft auf Sie zu? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie etwas unternehmen. Werden Sie aktiv! Ziehen Sie beispielsweise Erkundigungen ein. Gibt es Drachen im Reich Ihres Vaters? Nicht? Vielleicht hinter der Grenze zum Nachbarkönigreich? Gute Drachen sind rar, aber wollen Sie nun geheiratet werden oder nicht? Na also!

Punkt 3
Wie machen Sie den Drachen auf sich aufmerksam? Finden Sie zuerst heraus um welche Art von Drachen es sich bei Ihrem Exemplar handelt. Ist er groß und böse, speit er Feuer, frisst er Jungfrauen? Sollten Sie Letzteres mit Ja beantworten müssen, denken Sie noch einmal genau nach. Wären Sie in seiner Gefangenschaft in Gefahr? Auch wenn Sie fest entschlossen sind ihr Leben endlich in die eigene Hand zu nehmen, sollten sie eventuelle Risiken minimieren.

Wenn sich jedoch herausstellt, dass es den betreffenden Drachen mehr nach Gold als nach Jungfrauen hungert, handeln Sie! Lassen Sie ihm eine anonyme Botschaft zukommen die besagt, dass die Grenzen ihres Reiches unbewacht sind und das Vermögen ihres Vaters geradezu legendäre Ausmaße hat. Weisen Sie darauf hin, dass er insbesondere an Ihnen hängt (egal wie viele Schwestern Sie noch haben, schließlich ist es Ihr Drache).

Ihr Vater ist nicht reich? Das Land ist so verschuldet, dass es zum nächsten Ersten sowieso an den Nachbarkönig fällt? Umso mehr ein Grund für entschlossenes schnelles Handeln. Sie wissen es, ihr Vater weiss es, aber muss es der Drache deswegen auch wissen? Eben!

Punkt 4
Sie waren erfolgreich? Der Drache hat Sie geraubt? Na bitte, das Schlimmste haben Sie hinter sich. Nun heisst es sich in Geduld fassen. Nutzen Sie diese Zeit der Muße für ein ausgiebiges Schönheits - und Fitnessprogramm. Stehen Sie früh auf, beginnen Sie den Tag mit drei lässigen Runden um die Drachenhöhle, bevor Sie etwas Wasser und Brot zu sich nehmen. Erledigen Sie zuerst ihre täglichen Pflichten. Fegen Sie die Höhle, polieren Sie das Gold, ordnen Sie den Hort und singen Sie dem Drachen etwas vor.

Später, wenn er eingeschlafen ist, ziehen Sie vorsichtig den Zauberspiegel unter ihm hervor und befragen ihn. Sollte die Antwort auf ihre Frage : Wer ist die Schönste im ganzen Land? negativ ausfallen,müssen Sie eben noch ein paar Kilo abnehmen. Sie langweilen sich? Feilen Sie sich die Nägel und kneifen Sie sich in die Wangen. Der Prinz kann jeden Moment auftauchen.

Punkt 5
Es ist so weit! Lautes Waffengeklirr vor der Höhle, die Abwesenheit des Drachen, sowie ein starker Anstieg der Außentemperatur lassen darauf schließen, dass draußen gekämpft wird, und zwar um Sie! Genießen Sie diesen Augenblick. Wählen Sie die schönsten Stücke aus dem Hort um sich damit zu schmücken. Vergewissern Sie sich aber vorher wie es steht, es könnte auch der falsche Prinz sein und Drachen können verdammt böse werden, wenn man ihr Bett durcheinander bringt.

Der Rauch verzieht sich und eine leicht verbeulte Gestalt erscheint im Höhleneingang. Mit der einen Hand zieht er das blutige Haupt des Drachen hinter sich her, mit der anderen öffnet er das Visier. Gefällt er Ihnen? Wenn nicht sind sie wirklich in Schwierigkeiten! Jetzt müssen Sie improvisieren. Seien Sie zart, lächeln Sie lieblich, wirken Sie schutzbedürftig! Der Rest ergibt sich in der Regel von allein.

Punkt 6
Dumm gelaufen? Er gefällt Ihnen nicht? Nun, Sie haben immer noch die Chance dass es gar nicht ER war, der den Drachen getötet hat, sondern sein jüngerer Bruder auf den er sein ganzes Leben lang eifersüchtig war und den er in einen wasserlosen Brunnen links am Höhleneingang geschubst hat. Nur - das müssen Sie ihm beweisen. Schwierig, aber nicht unmöglich.

Ergeben Sie sich zunächst scheinbar in Ihr Schicksal. Lispeln Sie: Mein Retter! oder Ähnliches um ihn in Sicherheit zu wiegen. Zeigen Sie ihm den Hort und laden Sie ihn ein sich zu bedienen. Falsche Prinzen bekommen den Hals eh nicht voll, ob nun schon ein halbes Königreich auf sie wartet oder nicht.

Nutzen Sie die Zeit in der er im Gold herumwühlt um einen Blick in den wasserlosen Brunnen zu werfen - es ist keiner da? Dann bleibt Ihnen immer noch der Trick mit den drei Aufgaben!

Punkt 7
Ihr Retter hat sie unter großem Volksgejubel und Ehrenbezeugungen zurück aufs Schloss gebracht. Dass Sie hinter dem Pferd herlaufen mussten, weil vor lauter Gold, Drachenhaupt und Prinz kein Platz mehr für Sie war soll er Ihnen büßen!

Versuchen Sie auf jeden Fall kurz ein paar Worte mit ihrem Vater zu wechseln. Es ist seine Aufgabe sich plötzlich an den Fluch der bösen Fee bei ihrer Taufe zu erinnern, der besagt, dass Sie nie heiraten dürfen, es sei denn der entsprechende Kandidat löst drei unmögliche Aufgaben. Jetzt ist Ihre Phantasie gefragt. Schicken Sie den unerwünschten Prinzen ruhig ans andere Ende der Welt, denn Sie müssen Zeit gewinnen. Aus Gründen der Fairness, die Teil jenes Fluches war, lassen sie die Aufgaben öffentlich ausschreiben.

Bitten Sie Ihren Vater einen großen Ball auszurichten, damit Sie die weiteren Kandidaten begutachten können. Er ist immer noch pleite? Sie haben doch den Hort - denn ihr Vater hat ihn zusammen mit Ihnen freudig als Anzahlung auf den Brautpreis in die Arme geschlossen. Mit der Bekanntmachung der drei Aufgaben sollten Sie tunlichst warten bis der Ball stattgefunden hat, denn Sie wollen es doch Ihrem Auserwählten möglichst leicht, und dem Drachentöter möglichst schwer machen.

Punkt 8
Der große Abend ist da und sie sind gut vorbereitet. Sie haben ihr Idealgewicht, tragen ein Traum von einem Kleid, gläserne Schuhe und dezentes Make-up. (Wenn Sie die eine oder andere gute Fee kennen, können Sie enorm Zeit sparen - so zwischen einem halben Jahr und zwei Stunden.) Sehen Sie sich unauffällig um, am besten hinter Ihrem Fächer, das wirkt mädchenhaft und schüchtern.

Wenn Sie einen passenden Kandidaten entdeckt haben, schicken Sie zunächst eine Hofdame vor um das Terrain zu erkunden. Sie sollte ihm einen von Ihnen entwickelten Fragenkatalog vorlegen um seine Tauglichkeit zu prüfen. (z.B. Was machen Sie Samstagabends um 18 Uhr? Haben Sie außerdem irgendwelche Laster? Wie stehen Sie zu getrennten Schlafzimmern? Wollen Sie etwa Kinder??? Hat zu Hause Ihre Mutter immer alles gemacht? Haben Sie Joy of Sex gelesen? Und auch verstanden???)

Natürlich sollte ihre Hofdame dabei diskret und diplomatisch vorgehen, und für die Befragung nicht länger als eine halbe Stunde brauchen. Schließlich gibt es noch andere potenzielle Anwärter auf ihre Hand. Nachdem Sie so nach dem Prinzip der natürlichen Auslese ein passendes Objekt gefunden haben, ziehen Sie alle Register. Seien Sie charmant, werfen Sie ihm Blicke zu, verlieren Sie ihr Taschentuch, ihren Schuh oder die Besinnung.

Locken Sie ihn wenn es zwölf Uhr schlägt unter irgendeinem Vorwand nach draußen! Bewundern Sie den Mond! Hören Sie ihm zu! Schmachten Sie! Und wenn das alles nicht hilft, zerren Sie ihn ins Heu. (Zum Teufel mit der guten Erziehung!)

Punkt 9
Sie haben ihn - wie auch immer- erobert. Kehren Sie nun zu den anderen zurück und verkünden Sie die Aufgaben. (Entfernen Sie vorher sorgfältig alle Strohhalme und bringen Sie ihre Kleidung in Ordnung!) Die Aufgabenstellung ist Ihre Sache, wir können hier nur Anregungen geben.

Aufgabe 1:
Beschaffung eines Zaubertranks aus den Anden.
Aufgabe 2:
Ein unvergängliches Geschenk aus Afrika.
Aufgabe 3:
Finden einer bestimmten Person, deren Name Rumpelstilzchen lautet.

(Ihm haben Sie natürlich gesagt, dass er Mate-tee im Supermarkt um die Ecke und einen hinreichend großen Diamanten beim Hofjuwelier bekommen kann. Außerdem ist Rumpelstilzchen aus unerfindlichen Gründen der Spitzname, der Ihnen von Ihrer Mutter gegeben wurde, nachdem Sie damals das dritte Mal aus dem Wald zurückkam.)

Punkt 10
Geschafft! Die unerwünschten Freier sind in alle vier Winde zerstreut. Der Auserwählte hat die Aufgaben in erstaunlich kurzer Zeit gelöst. (Um genau zu sein, in anderthalb Tagen, denn Sonntags haben die Geschäfte geschlossen.) Und Ihnen bleibt nur noch den Ehevertrag aufzusetzen (Gütertrennung, falls Sie mehr Geld haben als er - keine Gütertrennung im umgekehrten Fall) und die Hochzeit vorzubereiten. Das sollten Sie auf gar keinen Fall auf die lange Bank schieben, andere Könige haben auch hübsche Töchter!

Denken Sie daran alle guten und bösen Feen aus der näheren und weiteren Umgebung einzuladen, dass diese es nur übel nehmen nicht zu Taufen eingeladen zu werden, ist ein Aberglaube! Schließen Sie aus, dass eventuelle frühere Liebschaften ihres Bräutigams auf der Hochzeit auftauchen. Streichen Sie alle Gänsemägde und Küchenmädchen von der Gästeliste. Sieben Sie höchstpersönlich die Vorsuppe nach Ringen durch und backen Sie die Hochzeitstorte selbst. (Das beweist außerdem ihre hausfraulichen Fähigkeiten.)

Kontrollieren Sie alle Hochzeitsgeschenke im Voraus und geben Sie orientalische Holzpferde, alte Öllampen und geheimnisvolle Kästchen, sowie Teppiche, die einen Zentimeter über dem Boden schweben sofort zurück. (Am besten unter dem Vorwand das sei nun das dritte oder vierte Exemplar und man möge sich doch der Liste bei Villeroi und Bosch bedienen.) Wenn Sie sich an all das halten steht dem schönsten Tag Ihres Lebens nichts mehr im Weg. Vergessen Sie nicht im richtigen Augenblick Ja zu hauchen, achten Sie jedoch dabei auf die nötige Lautstärke.

Geneigte Leserin, wenn sie unserem 10-Punkte-Plan bis hierher gefolgt sind, können Sie glücklich leben, bis ans Ende Ihrer (oder seiner) Tage. Wir werden Sie jedoch nicht alleine lassen und möchten Sie an dieser Stelle auf drei weitere unverzichtbare Werke hinweisen, die ebenfalls in unserem Verlag erschienen sind:

Und wenn sie nicht gestorben sind...
(Nicht wie Charles und Di !)
Ein Ratgeber für königliche Ehen.

Verflucht, was nun?
(Wie schütze ich mein Kind?)
Ein Ratgeber für königliche Eltern.

1001 Rezept für alle Fälle
(Aufläufe, Aphrodisiaka und Arsen.)
Ein Kochbuch, nicht nur für böse Königinnen.

Nachdenklich ließ das Fräulein das Buch sinken. War es das, was ihr immer gefehlt hatte? Ein Ziel? Wie oft hatte sie dieses Buch schon gefunden und wieder vergessen? Nicht öfter als drei oder vier mal, schätzte sie und glaubte sich außerdem dunkel daran zu erinnern, dass ihr zur Ausführung des 10-Punkte Plans einige Dinge fehlten. Was war das noch? Ach ja - Eltern zum Beispiel, oder zumindest ein Vater. Des weiteren ein Königreich und ein eigenes Schloss. Einen Moment lang erwog sie eine Anzeige aufzugeben:

Unverschuldet verarmtes Burgfräulein sucht Anstellung als Küchenmagd bei Schlossherrn mit heiratsfähigem Sohn. Sauberkeit und Diskretion garantiert!

Alsbald verwarf sie diesen Gedanken wieder, weil sie mit Recht vermutete, dass sich Angebot und Nachfrage auf diesem Sektor nicht die Waage hielten. Sie klemmte sich das Buch unter den Arm, fest entschlossen es diesmal nicht wieder zu vergessen und begab sich auf den Weg in die Küche. Eigentlich wollte sie dort nur ein Glas Milch trinken, musste aber feststellen, dass kein einziges Glas mehr sauber war, weil sie die letzten drei Monate vergessen hatte zu spülen. Außerdem war die Milch sauer.

Entnervt legte sie das Buch auf dem nächsten Schrank ab und während sie sich seufzend an den Abwasch machte, fiel ihr auf dass eine wundersame Veränderung mit ihr vorgegangen war. Sie hatte sich auf dem Weg zur Küche kein einziges Mal verlaufen und als sie angekommen war immer noch gewusst, was sie dort wollte! Ihr Blick fiel auf den Stapel des inzwischen glänzenden Geschirrs und auf den leeren Kühlschrank. Da kam ihr eine geniale Idee.

Sie eröffnete einen Partyservice, brachte es zweimal nacheinander vom Tellerwäscher zum Millionär, spekulierte an der Börse, kaufte eine Bank und zog nach New York. Bei allen Menschen war sie sehr beliebt, denn sie behandelte jeden so nett und freundlich als sähe sie ihn zum ersten Mal. Schließlich krönte Sie ihre Karriere mit einem Buch, das sofort die Bestsellerlisten hinaufkletterte:

Alternativen des Schicksals
Ein Ratgeber für höhere Töchter, Prinzessinnen und Burgfräuleins. Nur 39,90 $

Und so lebte sie glücklich bis zum Beginn der nächsten Rezession.

impressum © kadabra 1995

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