Dark Shadows

Barnabas Collins ist ein Vampir alter Schule. Mehr Bela Lugosi als Christopher Lee und mehr George Hamilton als Gary Oldman. So höflich, dass er sich meistens entschuldigt während er meuchelnd Mundraub begeht, denn Barnabas  ist weder freiwillig noch gerne ein Vampir.

Von einer schönen aber bösen Hexe verflucht hat er fast 200 Jahre unter der Erde verbracht und gerät jetzt staunend ins Jahr 1972 wo er sich anschickt dem einstigen Familienbesitz und dem kärglichen Rest seiner Familie zu neuem Ansehen zu verhelfen. Das ist wunderbar in Szene gesetzt, mit einem absoluten Wohlfühlsoundtrack unterlegt und Johnny Depp gelingt es als Barnabas stets die Contenance zu wahren, seien die Umstände auch noch so lächerlich.

Ich habe mich glänzend amüsiert, auch wenn die eigentliche Liebesgeschichte ein wenig blutleer (Verzeihung!) daherkommt und die perfide, verschmähte Hexe körperlich so viel besser zum Vampir passt, wie eine sehr eindrucksvolle Verführungsszene demonstriert.

Sleepy Hollow mag gruseliger gewesen sein und Mars Attacks böser. Aber Tim Burton hat in diesem Film dem Vampir die Würde zurückgegeben, allein dafür lohnt es sich ins Kino zu gehen.

Team Barnabas. ;-D

 

Marvellous Drop Caps & Typography

T
his is just breathtakingly beautiful!

via Alphabet 7: T | Daily Drop Cap.

Happy New Year!

Ein Frohes Neues Jahr für alle die sich hierher verlaufen haben.
Dem Rest der Welt natürlich auch.

Übrigens kann ich keinen Schnee mehr sehen…

Die gute Nachricht des Tages

Gleiches Recht für alle!

[ via: Spielplätze für Rentner: „Senioren wollen gern mal schaukeln“ – Panorama – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten ]

Der Buchhändler an sich

ist wirklich zu beneiden. Seine Sucht ist ihm Flucht und Verdienst zugleich. Er hat keine Probleme jederzeit legal an seine Droge zu kommen, das einzige Hindernis ist der schmale Geldbeutel. Die Auswirkungen seiner Abhängigkeit sind selten lebensbedrohlich, wenn man von zuwenig Schlaf und permanenter Besserwisserei absieht.

Nur in einer Situation ist der Buchhändler an sich ÜBERHAUPT nicht zu beneiden. Wenn er nämlich umzieht.

Ich hab zuviel Bücher!
;-0

Wo das Glück entsteht …

Draussen saufen und schunkeln sie sich gerade wieder glücklich. Manche kaufen sich glücklich. Es soll Leute geben die sich glücklich laufen. (Aber nicht lange, siehe Joschka!)
Und dann gibts natürlich noch uns, die wir uns glücklich arbeiten… ;-D

Wir alle haben ein Recht nach Glück zu streben. Nichts beschäftigt die Menschheit so sehr, wie die Jagd nach diesem flüchtigen Gefühl.

Hier wird sehr schön erklärt wie das Hirn uns mittels körpereigener Opiate den begehrten Rauschzustand verschafft. Und hier findet sich eine ziemlich gute Übersicht zum Wandel des Glücksbegriffs in der Philosophie.

Ich halte es da mit Tolkien :
Now it is a strange thing, but things that are good to have and days that are good to spend are soon told about, and not much to listen to; while things that are uncomfortable, palpitating, and even gruesome, may make a good tale, and take a deal of telling anyway. (The Hobbit)

Wie ich drauf komme? Ich bin grad glücklich… ;-D