Literatur für Leichtgläubige (TM) Teil V

Teil I

Teil II

Teil III

Teil IV

Teil V:
Vereinfachte Literatur: Machen Sie aus einem Buch einen Satz! | Kultur | ZEIT ONLINE.

Ausgerechnet die Zeit.

O tempora, o mores!

:-0

Schreiben und abschreiben

Man kann das Verschwinden der Originalität beklagen oder nüchtern feststelllen, dass es eh nur 3 gute Geschichten auf der Welt gibt, die immer neu erzählt werden.

1.) Initiation, Coming Of Age, Erwachsen werden.
2.) Konfrontation, Schicksal, Deus ex Machina, höhere Mächte.
3.) Transformation, vom Saulus zum Paulus und umgekehrt.

Aber da gibt es ja noch den Stil, die Protagonisten, den gesellschaftlichen Hintergrund, die Sprache, die Intention.

Und zumindest da kann man versuchen originell zu sein – oder wenn man das nicht schafft – intertextuell arbeiten mit Zitat, Querverweis, Parodie und Paraphrase.

Solange das in irgendeiner Weise an- bzw. zugegeben wird, (und zwar vor der Veröffentlichung!) regt sich keiner auf. Niemand, der schreibt, wird von sich behaupten gänzlich unbeeinflusst zu sein von dem was er liest.

Es sei denn, er ist jung und braucht das Geld.

Und was die gestern beschworene Medienkampagne betrifft:
Es geht schon los.

Dick, Doof und Arm

Ein wunderbarer Artikel in der Zeit über die Enstehung eines Sachbuchs.

Wie trifft man einen Nerv? Wo will der Leser überhaupt getroffen werden? Und wer entscheidet das für ihn?
Und – sehr schön erläutert – wieviel Geld muss fließen (und wohin), damit ein Buch zum Bestseller wird?

Danke!

Bibliomane Bettelei

Hat jemand mal 60.000 Euro für mich?

Messen – Kunstmarkt – FAZ.NET.

Für diese Inkunabel ist mein Kontostand leider indiskutabel indisponiert.

😉

Der ultmative Artikel zu Buchmesse

Was ist eigentlich los? Haben die Wahrheitstropfen ins Trinkwasser gemischt?

😉

Warum es nicht um Bücher geht – Überdruck.

Von der Verschlankung der Kultur

Warum sollte nicht die Kulturpolitik auf den Plan treten und beispielsweise Regalplätze in Buchhandelsketten subventionieren, die dann kleineren Verlagen zufallen würden?

War das nicht eigentlich Sinn und Zweck der Preisbindung? Wie stellt die TAZ sich das vor? Einen Kultursolizuschlag?

Der sonst sehr lesenswerte Artikel hier.